Wien

Sommertour Europa: Wien

image

Mit dem „European City“ ging es von Prag nach Wien. Wir verlassen nach zwei eindrucksvollen Tagen die tschechische Hauptstadt Prag (hier unsere Erlebnisse aus Prag) und machen uns auf den Weg zum Kaisersitz der ehemaligen östterichisch-ungarischen Doppelmonarchie.

Alte Gebäude, verschnörkelte Parks und ein Deutsch, bei dem man zwei Mal hinhören muss. Doch Wien hat seine eigene Stimmung: Am ersten Abend haben wir eine Segway-Tour durch die nächtlichen Gassen der Stadt und entlang des Donau-Kanals gemacht. Nach anfänglichen Balance-Problemen auf den Zweirädern genossen wir anschließend das beleuchtete Museumsquartier und bahnten uns unseren Weg durch die vielen Menschen auf dem „Prater“, einem fest installierten Freizeitpark.
Nach der Segway-Tour waren wir noch mit einem deutschen Pärchen aus Schwäbisch-Hall ein Bierchen trinken. Das verrückte beim Reisen: Man trifft einfach ständig andere Menschen, die alle offen sind. Man muss schon fast aufpassen, dass man auch mal einen Abend zu zwei in den Gassen der Städte verbringt – andererseits ist es ja auch gerade das Schöne an einer solchen Art von Reise!

Sehenswürdigkeiten über Sehenswürdigkeiten
Die Stadt bietet allerlei zum Sehen: Museen, alte Gebäude und, und, und. Wir haben mit dem Sisi-Ticket zunächst das prächtige Schloss Schönbrunn besucht. Der Park ist beeindruckend, das Gebäude – in dem einst Kaiserin Elisabeth mit ihrem Gatten Kaiser Franz Joseph den Sommer verbrachte – ebenfalls. Weiter ging es durch die Hofburg in der City mit der Silberkammer und dem Kaiserapparments.
DSC_0282

Mit viel Prunk glänzt auch die Aufführung der Spanischen Hofreitschule, die wir uns angeschaut haben. Für 75 Minuten gibt es dort Pferdekunst der allerfeinsten Art! (mehr dazu nach der Reise). Einen sehr schönen Abend haben wir auf dem Wiener Filmfestival auf dem Rathausplatz verbracht! Dort wurde eine Doku über ein Auftritt Frank Sinatras…und zwar bei der Eröffnung des Spielkasinos Hohensyburg in Dortmund – eine lustige Überraschung.
DSC_0339

Noch mehr haben wir aber den Kaiserschmarrn genossen, den es bei einem der vielen Stände auf dem Festivalgelände gab. Für den letzten Abend heben wir uns ein Schmankerl auf: Ein Wiener Schnitzel – hoffentlich schmeckt’s auch!

Stress mit dem Hostel-Personal
Eigentlich ist unser Hostel, das A&O Hostel-Wien-Hauptbahnhof klasse: Relativ neu, freundliches personal, günstig und gut angebunden. ABER: Die Gästeküche ist eine Zumutung. Dreckig, schlecht ausgestattet, klein. Wir haben 45 Minuten damit verbracht, das gröbste weg zu spülen. Ekelig war es danach noch immer. Wir hatten daraufhin eine längere Diskussion mit dem Personal über Ausgleichszahlung etc. Wir werden wohl im Nachhinein mal bei der Firmenzentrale nachhaken müssen. Jedenfalls war dies die erste negative Erfahrung auf unserer Reise.

Unsere Nächte verbringen wir übrigens im Sechsbett-Dorm in der Nähe des Hauptbahnhofes. Das Zimmer mit vier weiteren Personen zu teilen ist definitiv etwas anderes  – der Schlafanteil wird in der Nacht in etwa proportional zur Anzahl der weiteren Personen minimiert…
image

 

Bald geht es weiter nach Bratislava und Budapest!

Advertisements

Ein Gedanke zu „Wien

  1. Pingback: Berichte aus Wien und Bratislava | Reach.The.Horizon

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s